Trennung / Verlust

Trennung, Verlustangst und Verlust

sind die am schwersten zu bewältigenden Krisen im menschlichen Erleben.

Ganz gleich,

  • ob Menschen in einer Beziehung gescheitert sind
  • einen lieben Menschen durch Tod verloren haben
  • eine Berufskarriere durch Krankheit beenden müssen
  • oder einer Unternehmensinsolvenzunterliegen

es liegt ein mühsamer Weg zu einem neuen Leben vor ihnen. Auf diesem müssen Trennung und Verlustangst verarbeitet, Liebeskummer überstanden, Existenznot ausgehalten und für Gesundheit gesorgt werden.

Wir wissen heute, dass die Phasen der Trauer (s.u.) und des Schmerzes über den erlittenen Verlust durchlebt werden müssen, um den Blick wieder nach vorne richten und neue Ziele anstreben zu können. Dieser Weg kann erleichtert und verkürzt werden, wenn er in Begleitung beschritten wird. Anteilnahme, Unterstützung, Achtung und das notwendige gemeinsame Aushalten dieser schwierigen Lebenssituation sind unerlässlich um den Weg heraus aus der Krise anzubahnen.

Phasen der Trauer:

Nich-Wahrhaben-Wollen und Verleugnung

Hier suchen wir nach einem Weg zurück. Wir vermuten eine Täuschung, wollen die Realität nicht sehen, streiten mit unserem Schicksal. Wenn uns dann langsam bewusst wird, das wir uns nicht täuschen, überwältigt uns häufig das Gefühl, dass dies nun das Ende sei.

Verzweiflung

Diese Phase ist meist nur ein Durchgang, der das Alte vom Neuen trennt. Der Weg zurück ist weg, der Weg nach vorne noch nicht in Sicht. Es kann passieren, dass Menschen, die scheitern, in dieser Phase verharren. Die meisten richten sich jedoch auf und gehen weiter.

Auseinandersetzung mit der Realität und Aufrichtung

Am Beginn steht die Konfrontation mit der Vorgeschichte, den Ursachen. Besonders wichtig ist die Am Beginn steht die Konfrontation mit der Vorgeschichte, den Ursachen. Besonders wichtig ist die Frage nach den eigenen Beiträgen, die zum Scheitern/Verlust führten. Es geht aber auch um eine Bestandsaufnahme dessen, was noch verfügbar und wertvoll ist, was in die Zukunft mitgenommen werden sollte. Die Bestandsaufnahme der eigenen Möglichkeiten und Stärken hat hier ihren Platz.

Sich auf den Weg machen, Neubeginn und Lösung.

Neue Ziele kommen in den Blick, der Schmerz über das Verlorene verblasst. Es werden neu Pläne gemacht, in denen das aus der Vergangenheit Gerettete an Fähigkeiten und Träumen seinen neuen Platz findet. Der Abschluss, in dem es auch möglich ist, mit dem Scheitern/Verlust Frieden zu schließen, bildet den Übergang in einen neuen Alltag.